Nichts für schwache Nerven!

Gautschen 2010

Gautschfeier 2010 - offizielle Urkundenübergabe

Fünf unserer Mitarbeiter schauten ziemlich nass aus der Wäsche, als sie bei unserer Gautschfeier „gegautscht“ wurden. Ein alter Buchdruckerbrauch aus dem 16. Jahrhundert bei der Lehrlinge aus der Druckvorstufe und Mediengestalter der Dialogwerkstatt noch heute dran glauben müssen.

Es geht nass her!

Es geht nass her!

Ablauf: Zu einem Gautschakt gehören neben dem Gäutschling der Gautschmeister, der erste und zweite Packer sowie der Schwammhalter. Auf den Ruf des Gautschmeisters „Packt an!“ wird der Jünger gefasst und auf einen mit Wasser durchtränkten Schwamm gesetzt. Dabei wird mit Nachdrücken dafür gesorgt, dass das Hinterteil gehörig angefeuchtet wird. Da aber der Lehrling sich oft tapfer wehrt, um sich schlägt und beißt, gelingt das Anpacken oft nicht immer auf den ersten Angriff. Je mehr er sich wehrt, desto mehr wird er auch noch von oben herab begossen, sodass der Gäutschling am ganzen Körper pudelnass wird. Das Gautschen wird auch als symbolische Maßnahme betrachtet, um angeblich die schlechten Gewohnheiten aus der Lehrzeit abzuwaschen.

Nass geht es auch heute noch zu, wenn gegautscht wird. Aber nicht nur der Täufling wird nass, sondern oft auch die Packer, Zuschauer und auch Ehrengäutschlinge, welche vorher nichts von ihrem „Glück“ wissen.


Weiter Schnappschüsse von der heurigen Gautschfeier finden Sie auf facebook und flickr!

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